Vorstandsarbeit im Rückblick
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Mitglieder- versammlungen |
Nutzungs- vereinbarung |
2012 |
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2011 |
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| Mitglieder- versammlung 2011 |
Mitglieder- versammlung 2010 |
Die Mitgliederversammlung im April 2011 nahm den Rechenschaftsbericht des Vorstandes entgegen. Das Jahr 2010 war ein sehr arbeitsreiches mit vielen Aktivitäten um das 30-jährige Bestehen des Paul-Dessau-Chores herum, aber auch wegen der Veränderungen in der Musikausbildung ab dem Schuljahr 2010/11. Der Vorstand brachte alle Höhepunkte und Probleme in Erinnerung, er wurde einstimmig entlastet.
Hauptpunkt der Diskussion waren die vom Schulleiter angeregte Nutzungsvereinbarung und der vom Vorstand erarbeitete Entwurf für eine solche. Die Forderung nach einer Eigentumsübertragung für das in und von der Schule genutzte Eigentum des Fördervereins auf die Schule bzw. den Schulträger wurde von der Mitgliederversammlung prinzipiell abgelehnt. Dies ist aus Sicht der Mitgliederversammlung weder sinnvoll noch notwendig und außerdem juristisch bedenklich. Der Vorstand wurde beauftragt, sich weiterhin für den Abschluss einer Nutzungsvereinbarung zu engagieren, die Mitglieder über den weiteren Verlauf der Arbeit auf diesem Gebiet kontinuiertlich zu informieren. Darüber hinaus wurde der Vorstand beauftragt, sich weiterhin um eine Zusammenarbeit speziell mit den Chorleitern zu bemühen. Nach wie vor wollen die Mitglieder des Fördervereins die Schule insgesamt und die Musikausbildung speziell unterstützen.
Im April und Juni 2010 fanden Mitgliederversammlungen zu den aktuellen Entwicklungen in der Musikausbildung und den Auswirkungen auf die Arbeit unseres Fördervereins statt. Zur ersten Mitgliederversammlung waren der Schulleiter, der Vorsitzende der Vereinigung der Förderer (2009 gegründeter zweiter Schulförderverein für unsere Schule) und die Vorsitzende der Elternkonferenz eingeladen, der Einladung folgte der Vorsitzende der Vereinigung der Förderer. Zur zweiten Mitgliederversammlung wurde wiederum der Schulleiter eingeladen, dieser Einladung mochte er nicht folgen und schlug ein Gespräch mit dem Vorstand im Büro der Bürgermeisterin vor, diesem Vorschlag folgte der Vorstand. Die Jahres-Mitgliederversammlung unseres Fördervereins fand am 8. November statt. Nach der Rechenschaftslegung durch den Vorstand wurden Fragen der weiteren Arbeit im Verein ausführlich diskutiert. Kernpunkt dieser Diskussion war die schwierige Situation für die Arbeit des Vereins. Die Mitglieder arbeiteten heraus, dass sich der Förderverein mit aller Kraft weiterhin für den Erhalt der Musikausbildung in ihrer ganzheitlichen Form einsetzen und alle Bestrebungen dieser Art in der Schule und Gemeinde unterstützen soll.
Die Jahres-Mitgliederversammlung beschloss eine Satzungsänderung.
Seit vielen Jahren befindet sich Eigentum des Fördervereins (Musikinstrumente, Zubehör, Bühnentechnik, Chor-Noten, Chor-Arbeitsbücher, Hosen und T-Shirts für Chorauftritte, Ausstattungselemente für Theater- und Musiktheateraufführungen) in der Schule und wird durch die Schule im Wahlpflichtunterricht Musik sowie im außerunterrichtlichen Bereich genutzt. Allgemeine Vereinbarung war, dass pfleglich mit dem Inventar des Fördervereins umgegangen wird, eine Nutzung in Anwesenheit oder im Auftrag von Lehrern erfolgt und Schäden sofort mitgeteilt werden. Darüber hinaus hatte sich die Gemeinde Zeuthen dahin gehend erklärt, dass sie für durch fahrlässige oder unsachgemäße Nutzung entstehende Schäden einsteht und dann die Haftung durch Dritte prüft.
Im Oktober 2010 wurde der Vorstand unseres Fördervereins vom Schulleiter Dr. Drescher gebeten, die Modalitäten zur Nutzung der Musikinstrumente, Technik usw. des Fördervereins durch die Schule schriftlich zu fixieren. Anfang November wurde dem Schulleiter und der Bürgermeisterin eine erste Fassung einer Nutzungsvereinbarung übergeben. In mehreren Gesprächen (im Januar und März) kam es zu keiner Einigung.
Mitte Oktober 2011 kam es zu einer Beratung der Problematik im Bildungsausschuss der Gemeinde Zeuthen. Zu der Beratung waren der Schulleiter und der Vorstand des Fördervereins eingeladen, auch die Bürgermeisterin war anwesend. In einer langen Diskussion wurde klar, dass weder der Schulleiter noch die Bürgermeisterin eine Nutzungsvereinbarung schließen wollen. Auf Vorschlag des Fördervereins kam es zu einer Fixierung der im Rahmen der Beratung entstandenen Konsenses bezüglich der Modalitäten zur Nutzung des Eigentums des Fördervereins in den Räumen der Schule im Protokoll der Beratung des Ausschusses. Das Protokoll wurde dem Förderverein Mitte Januar 2012 übergeben.